Mittwoch, 19. November 2014

Asia-Rezept: Sushi selber machen

Meine Lieben,

ein Gericht, was ich wirklich (ohne Witz) jeden Tag essen könnte, ist Sushi. Frische Zutaten, die mit der leichten Würze von Sojasoße oder Wasabipaste abgeschmeckt werden, machen den einzigartigen Geschmack aus. Habt ihr schon einmal Sushi selbst gemacht? Ich glaube, viele scheuen sich davor, weil sie denken, es wäre kompliziert. Ist es aber nicht. Und das will ich euch jetzt zeigen:


Lecker, nicht wahr? Da kann man sich zu zweit richtig den Bauch vollschlagen und am nächsten Tag noch etwas mit zur Arbeit, in die Schule oder zur Uni nehmen.




Was braucht man also alles dafür?



Wenn ihr keinen Sushireis beim Einkaufen findet, dann könnt ihr zur Not auch auf einen anderen Rundkornreis ausweichen, wie z.B. Paellareis, Milchreis oder Risottoreis. Wichtig ist, wie ihr den Reis zubereitet. Für 2 Personen reichen 3-4 Cups Reis.

Entweder ihr verwendet Räucherlachs, wenn ihr euch an keinen rohen Fisch herantraut, oder ihr taut tiefgekühlten Lachs auf. Wenn es schneller gehen muss, gebt die gefrorenen Stücke in lauwarmes Wasser.


Reis

Ihr müsst zunächst einmal den Reis waschen. Gebt also die gewünschte Menge Reis in ein Sieb und spült ihn solange, bis das Wasser signifikant klarer wird. Dann füllt ihr in euren Topf oder Reiskocher genauso viel Wasser wie ihr vorher Cups Reis gewählt habt, also 1:1.

Wenn er kocht, kann man schon einmal die Sushireiswürze anrühren. Der Reis hat eine leicht säuerliche Note, die man durch eine Mischung von Zucker und Essig erreicht. Ungefähr 2 EL Reisessig, 1 EL Zucker und eine Prise Salz, auf 200g Reis. (Die individuelle Salzigkeit kann man sich beim Essen dann noch durch die Sojasoße regulieren.) Gebt dann über den fertig gegarten Reis die Würze und vermengt alles gut.
Damit der Reis schneller auskühlt, fülle ich den Reis in zwei Ofenformen um. Dann kommt das Ganze an einen kühlen Ort: Balkon, Terasse, Keller o.ä. Geht immer mal umschichten, so geht es schneller.




Die nächste Aufgabe ist es, die Füllzutaten kleinzuschneiden. Alles sollte in lange schmale Streifen geschnitten werden.



Nun gibt es zwei Arten vor Rollen:

Maki

Die Maki-Rollen sind die, mit dem Algenblatt außen. Bei beiden Rollen beginnt ihr damit euch das Noriblatt zurecht zu legen, mit der rauen Seite nach oben.



Nun streicht ihr den Reis mindestens bis zur Hälfte auf das Algenblatt. Auf die Mitte des Reisteils legt ihr nun die gewünschte Füllung.



Nun braucht ihr nur noch rollen. Wenn ihr die fertige Rolle schneiden wollt, braucht ihr ein sehr scharfes Messer. Taucht es in Wasser ein, damit der Reis nicht zu sehr an der Klinge kleben bleibt.




California-Roll/ Inside Out

Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Algenblatt bei dieser Rollenart innen gelegen. Ihr beginnt allerdings genauso wie bei der Maki-Rolle, d.h. einfach den Reis auf das Noriblatt streichen. Anschließend streut ihr die Sesamkerne auf den Reis.


Nun dreht ihr das Blatt um und legt die Füllung auf die Algenseite.


Dann wird einfach wieder angefangen, am kurzen Ende aufzurollen, schneiden und fertig. Es darf gegessen werden.

Das war auch schon die ganze Kunst. Man muss mehr Schnippelzeit einplanen, als das es einer schwierigen Zubereitung bedarf. Sehr einfach, oder? Habt ihr euch schon mal an den japanischen Klassiker gemacht? Traut euch doch mal ran. Oder esst ihr überhaupt gern Sushi?

Ganz liebe Grüße und guten Appetit,
eure Minusch
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